Mehr als nur ein trockener Anzug
SSI und PADI führen Trockentauchen als eigene Weiterbildung. Begründet wird das mit der speziellen Ausrüstung, veränderter Tarierung und anzugbezogenen Problemsituationen.
Für den Vergleich zählt daher nicht nur, ob ein Anzug gestellt wird. Frage nach Unterzieher, Handschuhsystem, Ventilen, passender Größe, Wassereinheiten und dem vorgesehenen Freiwasserort.
Praxisanteil und individuelle Passform sichtbar machen
SSI nennt für sein Programm Theorie, eine Einheit im Pool oder begrenzten Freiwasser und zwei Freiwassereinheiten. Andere Programme können anders aufgebaut sein; maßgeblich ist das konkrete Angebot der Schule.
Ein Leihanzug muss Beweglichkeit erlauben und mit Unterzieher, Füßlingen, Handschuhen und restlicher Ausrüstung zusammenpassen. Druckstellen, eingeschränkte Bewegung oder unklare Bedienung gehören vor dem Freiwasser geklärt.
Dieser Ratgeber erklärt keine Tarier- oder Notfalltechnik. Diese Fertigkeiten gehören unter unmittelbare Anleitung ins Wassertraining.
Bedingungen konservativ wählen
Der erste Einsatz mit neuer Konfiguration ist kein Termin für zusätzliche Tiefe, anspruchsvolle Sicht oder einen unbekannten Einstieg. Gewässer, Team und Plan sollten Raum für Abbruch und Wiederholung lassen.
Auch nach einem Kurs bleibt jeder neue Anzug eine konkrete Konfiguration: Einweisung, Ventilfunktion, Dichtigkeit und vollständiger Ausrüstungscheck müssen zum tatsächlich verwendeten Modell passen.